Warum Paranüsse (gerade für Männer) so wichtig sind . . .

Werte Leserinnen und Leser,

heute befassen wir uns einmal wieder mit einem Ernährungsthema. Das lebensnotwendige Spurenelement Selen ist Bestandteil körpereigener Proteine und unterstützt bei der Abwehr gegenüber von Krankheiten. Da der menschliche Körper Selen jedoch nicht selbst bilden kann, muss es in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Die höchsten Selenkonzentrationen finden sich u.a. in der Schilddrüse und der Prostata. Bei lang andauernden, chronisch entzündlichen oder chronisch destruktiven Erkrankungen wie z.B. Prostatakrebs besteht oftmals ein erhöhter Bedarf. Die Schutzwirkung von Selen gegenüber Prostatakrebs lässt sich durch seinen positiven Einfluss auf das unkontrollierte Zellenwachstum, notwendige Reparaturmechanismen und die Aktivierung des Immunsystems zur Erkennung sowie Vernichtung von Krebszellen erklären. Erhöhte Aufnahmen des Spurenelements Selen verringern nachweislich das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Die Empfehlung zur Dosierung liegt bei Prävention sowie bei bestehender Prädisposition bei 100 – 200 µg Selen pro Tag. Laut Lebensmitteldatenbank des US Department of Agriculture (USDA) enthalten 100 g Paranüsse 1917 µg Selen.

Mit einer Paranuss pro Tag würde man demzufolge problemlos die für den besonderen Bedarf notwendige Zufuhrmenge aufnehmen. Und das bedeutet in praktischer Umsetzung, dass neben den altbekannten Haselnüssen und Mandeln demnächst auch die Paranüsse auf dem Einkaufszettel stehen sollten.

Ihre Elena Keifert
B.A. Sportwissenschaften („Bewegung und Ernährung“)

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