Grundlage meiner Kommunikationsseminare

ein Beitrag von Mag. Volker Hermanspann (Fa. WK-Fortbildungen)

Ein Seminar umfasst zum einem das Handwerkszeug: hier vor allem die Transaktionsanalyse; dazu viele weitere „Basics“ wie Konzepte, Wertungen, das „Gespräch“ im Kopf und vieles mehr. Zum anderen geht es um die ständige Reflexion des eigenen Verhaltens. Das Ziel dabei ist, den Teilnehmern zu vermitteln, wie sie es schaffen, in einer konkreten Kommunikationssituation auf einer produktiven Ebene mit einander umzugehen. Hier geht es um Begrifflichkeiten wie
• respektvolles, „gleichwertiges“ Zuhören
• repressionsfreies, wertschätzendes, anerkennendes Sprechen,
• damit um faires, kreatives Zusammensein.

Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten, über die eigene Persönlichkeit kann man nicht über Bücher, sondern nur über Seminare erlernen. Dazu muss ein Handwerkszeug vermittelt werden, in meinem Falle die Transaktionsanalyse nach Eric Berne; im Seminar wird dann geübt, dieses Handwerkszeug in Bezug auf die eigenen „Stärken“ und „Schwächen“ anzuwenden, um dann, in einem dritten Schritt, einen inhaltlichen Transfer zu leisten, also das Gelernte in den beruflichen und privaten Alltag einzubringen. Kommunikation ist nicht zu trennen in berufliche oder private. Sie ist immer Einheit und umfasst die gesamte Persönlichkeit. Es geht in meinen Seminaren also um Entwicklungsmöglichkeiten: Der Teilnehmer soll ein Bewusstsein für authentisches Verhalten erhalten. Dabei geht es nicht um die quasi statische Nutzung eines Handwerkszeugs, sondern um die Erfahrung einer dem einzelnen und seinen Stärken entsprechenden Authentizität: Der Teilnehmer muss sich seiner selbst bewusst werden. Mein Grundanliegen ist, dass jeder sich traut, der zu sein, der er ist. Der Ruhige ist nicht schlechter als der Extrovertierte. Es gibt keine Schwächen, sondern nur Dinge, die jemand als solche deklariert. Es gibt kein Richtig und Falsch. Nur die Angst des einzelnen hindert ihn am In-Beziehung-Sein. Eine Kommunikation funktioniert oder funktioniert nicht.

Der Transfer schließlich, also das Einbringen in die konkrete und je eigene Situation wird durch Arbeitsaufträge für die Zeit nach dem Seminar ermöglicht. Jeder Teilnehmer soll sich dabei Situationen überlegen, in der er die Erfahrungen des Seminars ganz konkret anwenden kann – also in Kommunikationen mit der Kollegin, dem Arbeitgeber, der Mutter, dem Partner …

Ich freue mich schon jetzt, gemeinsam mit Ihnen zu arbeiten!

Ihr Volker Hermanspann

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